Erstmals in der Geschichte der Weltausstellungen verband diese den zentralen Ausstellungsbereich auf dem EXPO-Gelände mit Projekten in der Region, in Deutschland bzw. in der ganzen Welt.
Eine besondere Idee im Hinblick auf diesen neuen Themenschwerpunkt hatte schon Jahre zuvor die Elektrizitätswerk Minden-Ravensburg GmbH (heute E.on Westfalen-Weser). Als Projekt hatte man sich nämlich den sogenannten „Energie- und Umwelt-Boulevard“ ausgedacht, der 1994 von der Bundesjury der EXPO 2000 registriert wurde. Der Hintergrund dieser Idee ist, dass insgesamt 11 Untervorhaben wie z. B. Bürger machen Wind, oder Energie hoch drei im Heizkraftwerk Minden, oder Wärme, die aus der Kälte kommt zusammengefaßt wurden, die alle als gemeinsames Ziel das Thema Klimaschutz durch den Einsatz rationeller und regenerativer Energietechniken verfolgen. Und auf dem Boulevard, der diesen Untervorhaben als Bindeglied diente, bestand während der Dauer der EXPO die Möglichkeit, sich vor Ort einen Eindruck von diesen Einzelprojekten zu machen.
„Wärme, die aus der Kälte kommt“
Drei davon sind in ihrem Vorhaben sehr ähnlich angelegt. Dort geht es nämlich darum, durch den Einsatz von Wärmepumpen mit individuellen ausgearbeiteten Nahwärmeversorgungskonzepten Wohneinheiten verschiedener Größen mit Hilfe von Ab-, Erdwärme und der Luft zu beheizen. Und sowohl die Projektierung, als auch die Ausführung des wärmetechnischen Parts wurde durch das niedersächsische Unter- nehmen BERTULEIT & BÖKENKRÖGER GMBH, Hameln, in Kooperation mit deren Töchtern in Bielefeld und Northeim übernommen.

